Montag, 2 August, 2021

Die Entscheidung für den «Wettbewerb Burka-Initiative» ist gefallen, der FIDS Vorstand verkündet hiermit die Gewinner:

Die emotionale Debatte zum Thema Burka Initiative konnte in Formen wie Karikatur, Zeichnung, Prosa oder Text in diesem Wettbewerb ausgelegt werden. Es kamen Meinungen, die äusserst kreativ, ausgeprägt, bunt und divers waren. Auch die Teilnehmer entsprachen dieser Vielfalt, von jung bis alt, haben unterschiedliche Altersgruppen an diesem Wettbewerb teilgenommen. Wie sich jeder vorstellen kann, war das Auswahlverfahren nicht so einfach. Auch möchten wir uns bei allen Teilnehmern herzlich dafür danken, dass sie trotz der emotionalen Debatte, welche in den Medien zugespitzt geführt wird, sich an die vorgegebenen Rahmenbedingungen gehalten und keine beleidigenden Aussagen getroffen haben.

Nach intensivem Austausch, kam folgender Entscheid zustande:

Den ersten Platz belegt der Text«Gesichtsverhüllung: Eine liberale Abhandlung aus muslimischer Perspektive» von A. Halilovic und E. Taha

Den zweiten Platzbelegt die Zeichnung: «Une réalité masquée» von R. Ahmed

Den dritten Platzbelegt die Zeichnung: «Verhüllungsverbot im Ernst?» von R. Sijamhodzic

Wir waren noch von weiteren Meinungen so angetan, dass wir entschlossen haben, noch zwei spezielle Preise für die Jugendliche zu geben.

Spezieller Preis für die Zeichnung:  «Informationsplakat, Argumente für Nein zum Verhüllungsverbot» von A. & A. Hodzic

Spezieller Preis für den Text: «Ein Land voller “Freiheiten”?» von H. Rushdhi

Im Namen des FIDS Vorstandes bedanken wir uns bei jedem Teilnehmer, ihre Meinung zu dieser nicht so einfachen Debatte geäussert zu haben.

Herzlichen Dank an alle!


Wettbewerb Beiträge / Participations au concours

Um den ganzen Text zu lesen, klicken Sie bitte auf den unterstrichenen blauen Titel des Beitrags

  • Ein Land voller “Freiheiten”?
    Verhüllungsverbot? Im Ernst? Und das in der Schweiz? Ein Land voller “Freiheiten”? Ich verstehe, dass manche Leute einfach nicht so offen für neue Sachen wie die Gesichtsverschleierung oder das Kopftuch sind. Sie haben Angst vor Neuem….
  • Une réalité masquée
    Une réalité masquée
  • Informationsplakat, Argumente für Nein zum Verhüllungsverbot
    Informationsplakat, Argumente für Nein zum Verhüllungsverbot
  • NEIN! zum Verhüllungsverbot
    NEIN! zum Verhüllungsverbot
  • Die “Wer wird Millionär”-Frage
    Die “Wer wird Millionär”-Frage
  • Gesichtsverhüllung: Eine liberale Abhandlung aus muslimischer Perspektive
    Die öffentliche und mediale Diskussion rund um die sog. “Anti-Burka-Initiative” ist mittlerweile in vollem Gange und der Abstimmungstag rückt immer näher. Die Debatte verläuft sehr emotional, nicht zuletzt auch aufgrund der kontroversen Fragen, die sich auftun im Zusammenhang mit der Initiative: Steht die Gesichtsverschleierung für die Unterdrückung oder die Selbstbestimmung der Frau?…
  • Verhüllungsverbot im Ernst?
    Verhüllungsverbot im Ernst?
  • JA zur Freiheit
    Traurig dass man im Jahr 2021 immer noch über solche Themen diskutieren muss. Ich bin eine konventierte muslimin, die das Kopftuch seit 2 Jahren voller STOLZ trägt. Es war meine eigene Entscheidung mich so der Welt zu präsentieren. Ich finde eher schlimmer ist es,das mich Menschen, ja sogar meine eigene Familie, mich so NICHT akzeptiert. Ich finde das geht eher unter unterdrückung! Mir sagen zu wollen ich sollte doch frei rumlaufen können und zeigen was ich habe?!…
  • NEIN Zum Verhüllungsverbot!
    NEIN Zum Verhüllungsverbot!
  • «Niemand zwingt mich mein Kopftuch zu tragen, ich trage es gerne und freiwillig!»
    Die Gesellschaft hält es oft nicht für möglich, dass Frauen ein Kopftuch freiwillig tragen. Ich bin, wie viele andere muslimische Frauen, eine stolze Trägerin des Hijabs, das bedeutet ich verhülle nicht mein Gesicht, weil es nicht zu meinem Weltbild passt. Dennoch sollte jedem frei zur Verfügung stehen, wieviel sie von ihrem Körper zeigen möchte oder nicht. Ich trage das Kopftuch freiwillig, aus Überzeugung und aufgrund meines Glaubens, wie viele andere Frauen ebenfalls….
  • Meinungsfreiheit in einer demokratischen Land
    Ich persönlich denke, dass wir die Rechte unseren Mitmenschen respektieren sollen, sobald sie mit ihren Rechte und ihre Handlungen nicht die Rechte anderen Menschen verletzen. Diese Initiative ist nicht nur bedeutungslos, sondern auch lächerlich, weil es um etwas geht, was so gut wie gar nicht existiert, es geht um etwa 38 Frauen, die in der demokratischen Schweiz wohnhaft sind. Welche mehrheitlich auch von der Nation her Schweizerinnen sind….