Montag, 25 Oktober, 2021

Am 7. März stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über ein sogenanntes «Burkaverbot» ab. Sowohl die Volksinitiative als auch der Gegenvorschlag offenbaren ein Phänomen, welches wir mit dem Konzept des Gendernativismus erfassen. Die Debatte basiert auf einer nativistischen Grenzziehung entlang des Narrativs, die Gleichstellung der Geschlechter hätte sich in der Schweiz längst durchgesetzt und nur Schweizer*innen könnten den Schleier freiwillig tragen. In der Konsequenz werden (migrantische) muslimische Frauen nicht nur nicht angehört, sondern grundsätzlich als politische Subjekte des liberalen Staates, mit individuellen Freiheitsrechten, negiert. 

Lesen Sie den Artikel auf defacto.expert, vom 11. Feb. 2021

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