Janin Tash, eine junge Palästinenserin aus Olten und zugleich Primarlehrerin, spricht offen über ihre Sichtweise zum Nahost-Konflikt in einem aktuellen Zeitungsartikel. Sie empfindet, dass sie in ihrem Umfeld bezüglich des Konflikts mundtot gemacht wurde und möchte nun ihre Perspektive teilen, auch wenn dies bedeutet, sich politisch zu exponieren. Trotz ihrer palästinensischen Herkunft ist dies nicht sofort ersichtlich, da sie einen Vornamen und ein mittel-europäisches Aussehen hat, das sie ihrer schweizerischen Mutter verdankt.

Tash hebt hervor, dass viele Fehlinformationen über den Konflikt im Umlauf sind, insbesondere durch die Medien. Sie betont, dass das Böse im Nahen Osten viel stärker sei als das Gute und vergleicht dies mit der oft simplen Darstellung von Gut und Böse in Disneyfilmen. Ungeachtet ihrer Unsicherheit darüber, den vollen Überblick zu haben, äußert sie klare Ansichten, besonders in Bezug auf die Geschehnisse im Gazastreifen, die sie als klaren Genozid bezeichnet.

Die Primarlehrerin bezeichnet den Vorfall vom 7. Oktober als klaren Terror, weist aber auch darauf hin, dass das, was derzeit in Gaza geschieht, ihrer Meinung nach ebenfalls Terror unter dem Deckmantel eines Verteidigungskriegs ist. Sie hebt hervor, dass dies nicht die Teilnahme von unschuldigen Menschen, darunter Waisenkinder, rechtfertigt. Tash fühlt sich unzufrieden darüber, dass die Geschehnisse in Gaza aus ihrer Sicht nicht ausreichend in den Medien thematisiert werden.

Tash wünscht sich letztendlich ein freies Palästina, ohne dass Menschen das Land verlassen müssen, unabhängig von ihrer Religion oder Staatsangehörigkeit. Sie betont, dass für alle die gleichen Rechte und Pflichten gelten sollten. Ihr ist es egal, ob das Gebiet Palästina oder Israel genannt wird, solange es Platz für alle gibt. Sie hofft auf eine Gesellschaft, die sich von stereotypen Bildern entfernt und erkennt, dass die Menschen im Nahen Osten einfach Frieden wollen und ihr Land zurückhaben möchten.

Lesen Sie mehr dazu auf zofingertagblatt.ch, vom 20. Nov. 2023

Es handelt sich dabei um einen Bezahlartikel der Zeitung.

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