Dispensieren oder integrieren?

“Das Haus der Religionen bietet neu einen Workshop an, in dem religions- und kulturbedingte Fragen im Schulalltag im Zentrum stehen. Mitinitiantin Zeinab Ahmadi erklärt, weshalb gerade in der Adventszeit sich Lehrpersonen häufiger mit Religion befassen und weshalb Vorfälle wie in einer Schule in Wil Einzelfälle sind.”

 

Lesen Sie den Beitrag dazu auf reformiert.info, vom 18. Dez. 2019

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Stellungnahme zur Burkainitiative

Die FIDS unterstützt die Position des Bundesrates, des Nationalrates und des Ständerates, ein allfälliges Burkaverbot nicht in der Verfassung festschreiben zu wollen.

Symbolpolitische Abstimmungen gegen eine religiöse Minderheit für kaum existierende Kleiderpraktiken sind eindeutig nicht zielführend für das friedliche, gesellschaftliche Zusammenleben. Dennoch sollten gewisse Regeln geklärt werden. Es sollte z.B. strafbar sein eine Frau unter die Burka zu zwingen.  Es wäre auch zwingend, dass sich Personen bei Polizei-, Gemeinde- oder Passbelangen eindeutig zu erkennen geben.

Die FIDS befürwortet grundsätzlich die freie Entfaltung jedes Individuums. Die Gleichstellung von Mann und Frau oder von verschiedenen Religionsangehörigen kommt mit einer freien Wahl der Kleidergarderobe einher. In unserer entsprechend liberalen, schweizerischen Gesellschaft sind deshalb Kleidervorschriften in der Verfassung fehl am Platz. Es hat etliche Jahrzehnte gebraucht bis sich die  liberale  Gesellschaftsordnung in der Schweiz etabliert hat, daher wären verfassungsmässige Kleiderverbote ein grosser Schritt rückwärts. Weiterlesen

Stellungnahme der Iras Cotis: Sorgenkind Religion im Lehrplan 21

“Der Lehrplan 21 wollte den säkularen Zugang zum Thema Religion in der Schule stärken. Bei der Umsetzung hapert es, in vielen Kantonen stehen dafür kaum Stunden zur Verfügung. Dabei wären gerade für unsere plurale Gesellschaft bessere Kenntnisse besonders wichtig. Es war ein Paradigmenwechsel, dass nicht mehr die Landeskirchen im Schulrahmen Religion unterrichten sollten, sondern der Staat – konfessionsunabhängig, religionskundlich und im Hinblick auf die religiös und kulturell plurale Gesellschaft. 

Dieser Anspruch des Lehrplans 21 hatte nicht zuletzt das allgemeinbildende Ziel vor Augen, alle Schülerinnen und Schüler unabhängig ihrer Zugehörigkeit zu befähigen, sich in der aktuellen Religionslandschaft zu orientieren und so eigenständig wie respektvoll Position beziehen zu können.”

Lesen Sie mehr dazu auf iras-cotis.ch, vom 09. Dez. 2019

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“Rassismus funktioniert immer über Herstellung von Differenzen.”

“Asmaa Dehbi ist Erziehungswissenschaftlerin und Aktivistin. Sie studiert an der Universität Zürich und verfasste ihre Masterarbeit zum Thema Rassismuskritik in der Sozialen Arbeit. Dehbi leitet Diskussionsrunden für Jugendliche zur Prävention von Radikalisierung und Extremismus. Gemeinsam mit anderen Studierenden lancierte sie ausserdem die Kurzfilmkampagne «Swiss Muslim Stories». Tarek Naguib hat Asmaa Dehbi im Lichthof der Universität Zürich getroffen und mit ihr über die Erkenntnisse ihrer Masterarbeit, Orientalismen und stereotype Bilder über MuslimInnen in der Schweizer Alltagskultur, antirassistischen Widerstand und Demokratie gesprochen.”

Lesen Sie den Beitrag dazu auf ines.ch, vom 13. Dez. 2019

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