FIDS Stellungnahme zur „No Billag Initiative“

Konstruktive und vertiefte Wissensvermittlung in Religionsfragen, fernab vom politischen Tagesgeschäft, gibt es in den Schweizer Medien fast ausschliesslich im öffentlich-rechtlichen Angebot. Wir betrachten dieses Angebot als grundlegend wichtig für das gegenseitige Verständnis und die Vertiefung des religiösen Friedens in unserem Land.

In einer Phase von wirtschaftlichen Umbrüchen und ganz neuen Dynamiken in der Medienlandschaft kämen die Stimmen der sprachlichen und religiösen Minderheiten höchstwahrscheinlich zu kurz. Deren Schutz kann viel eher über ein öffentlich-rechtliches Angebot mit entsprechendem Auftrag gewährleistet werden. 

Im Wissen, dass sich die Stärke des Volkes am Wohl der Schwachen misst, sind wir der Überzeugung, dass die Aufrechterhaltung eines starken Service Public im Wohle der Schweiz und ihrer Bevölkerung ist. Folglich empfiehlt die FIDS die „No Billag-Initiative“ abzulehnen.

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