Uni FR: Öffentlicher Vortrag Iman Attia

Thema:    “Antimuslimischer Rassismus als Welterklärung. Wie die Welt unterkomplex erklärt und effektiv geordnet wird.”

Wann:      22. Mai 2019, 17:15 – 19h

Wo:          Saal MIS 3027, Gebäude Miséricorde, Universität Freiburg

Wer ist Iman Attia?          Professorin an der Alice Salomon Hochschule  Berlin

Weitere Infos lesen Sie hier.

Generationengespräch: „Fremde“ im „eigenen“ Land

Viele Menschen galten und gelten in der Schweiz immer noch als «Fremde». Sie werden wegen Herkunft, Pass, Aufenthaltsstatus oder ihrem Migrationsvordergrund nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt. Viele von ihnen sind vor längerem hergekommen, andere erst vor kurzem, viele sind hier aufgewachsen und geboren, andere werden noch kommen und hier geboren.

Sie alle leben, arbeiten und lieben hier. Für sie ist die Unterscheidung zwischen «SchweizerInnen» und den «AusländerInnen» weit entfernt von ihrer Lebensrealität, zugleich erleben sie diese Unterscheidung tagtäglich: Was bedeutet für sie, «Fremde» im «eigenen» Land zu sein? Und wie gehen sie damit um? Wie kann eine demokratische Einwanderungsgesellschaft aussehen und Rassismus überwunden werden? Wie kann die vielschichtige Migrationsrealität anerkannt werden, ohne die Augen vor den Herausforderungen zu verschliessen?

Diesen Fragen möchten die InitiantInnen am «Generationengespräch aus dem Ostschweizer Migrationsuntergrund» am Sonntag, 17. März 2019 in der geschichtsträchtigen Feldmühle in Rorschach nachgehen. Im Generationengespräch kommen Menschen aus Einwandererfamilien und mit Migrationsvordergrund aus drei Generationen mit unterschiedlicher Biografie und mit der Gemeinsamkeit, als «Ausländerin» im «eigenen» Land zu gelten, miteinander ins Gespräch. Dieser generationenübergreifende Dialog bringt viel Wissen zusammen, das uns erlaubt, neu und anders über die Schweiz, die Ostschweiz, die neue Ostschweiz nachzudenken.

Fachtagung interreligiöse Friedensarbeit: Der Islam und die Schweiz

Die Fachtagung findet unter dem Titel “Der Islam gehört zur Schweiz – zwischen Angst, Naivität und Partnerschaft” statt.

Datum: Montag, 25. Februar 2019, 9:00 – 16.30 Uhr

Ort: Mission 21Missionsstrasse 21, 4055 Basel

Der Islam gehört zur Schweiz. Für die einen stellt das eine Selbstverständlichkeit dar, während andere darin eine angstmachende Provokation sehen. Wie gehen wir mit den damit verbundenen Ängsten um, damit ein konstruktiver Dialog gelingen kann? Und wo müssen wir unsere liberale Grundhaltung überdenken, weil sie gefährliche Entwicklungen ausblendet? Die Fachtagung verbindet eine psychoanalytische und eine politikwissenschaftliche Perspektive. Eines der Workshops wird von Muris Begovic, Islamwissenschaftler geleitet, mit dem Thema “Muslimisches Engagement in der Schweiz”.

Siehe Veranstaltungsflyer 

Wie kann die Integration der muslimischen Bevölkerung gut gelingen?

Der Hauptfokus des Anlasses liegt auf Muslimen, die schon eine Weile hier leben. Deren Integration ist wichtig, verläuft aber sehr unterschiedlich.

Der Anlass ist kostenfrei.

 

Wann: 21. Januar 2019, 17:00 – 19:30

Wo: Lilienberg Unternehmerforum, Blauortstrasse 10, 8272 Ermatingen

Anmelden können Sie sich unter diesem Link.

Aufgrund der Komplexität des Themas werden ausgewählte Aspekte behandelt und diskutiert, die unseres Erachtens wichtig und entscheidend sind. Es sind dies folgende Fragestellungen:

  • Was heisst erfolgreiche Integration? Was können wir von den Immigranten erwarten und fordern? Was müssen wir leisten?
  • Welches Selbstverständnis haben Muslime und Musliminnen, die mit uns leben – von sich und dem Gastland?
  • Welche Rolle spielen Berufsbildung und Arbeitsplatz in der Integration?
  • Was können wir von den islamischen Gemeinschaften erwarten? Wie können wir sie unterstützen?
  • Welche Rolle spielen die so genannten Gefährder? Wer sind diese?

Weitere Infos entnehmen Sie hier.

 

Dr. Yusuf Dreckmann ist Hauptreferent am Lager 2019!

Für das kommende islamische Lager 2019, das von der “Barmherzigkeit” angeboten wird, das vom 20. – 22. September 2019 im Gästehaus Steinabad im süddeutschen Schwarzwald stattfinden wird, konnte man Dr. Yusuf Dreckmann, Wissenschaftler und Dozent am Islamologischen Institut in Wien gewinnen.

Wer Yusuf Dreckmann noch nicht kennt und etwas mehr über ihn erfahren möchte, möge doch das Interview auf EvidenceTV, das am 4. Juli 2017 publiziert wurde, anschauen.

 

Vernissage «Jüdisch-muslimische Freundschaften und Bekanntschaften – Gemeinsamkeiten und Unterschiede»

Das Projekt Respect präsentiert eine neue Wanderausstellung mit Rahmenprogramm. Auf rund zwölf Plakaten werden jüdisch-muslimische Freundschaften und Bekanntschaften porträtiert. Die Porträtierten geben dabei einen Einblick über Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Wann:        Mittwoch, 28. November 2018, 18:00 – 20:00

Wo:            Project {insert}, Oerlikon

Anmeldung erforderlich

Mehr Infos: 

  • Podium «Gemeinsamkeiten und Unterschiede» – Porträtierte stellen sich vor
  • Input von Rabbiner Noam Hertig und Imam Muris Begovic – die Träger des Dialogpreises Schweizer Juden
  • Interaktiver Workshop «Wir glauben, wir sind Zürcherinnen: Entwicklungen muslimischer und jüdischer Identitäten als Schweizer Minderheiten»
  • Apéro

Im Anschluss an die Vernissage wird die Ausstellung für einige Zeit in den Räumlichkeiten zu sehen sein.

Religionsgemeinschaften fordern mehr Schutz für Flüchtlinge/ Les communautés religieuses exigent davantage de protection pour les réfugiés

 

Muslime, Christen und Juden äussern sich zum ersten Mal gemeinsam zu Flüchtlingsfragen. Sie sind alle im Schweizerischen Rat der Religionen vertreten. Die im Rat vertretenen Religionsgemeinschaften fordern ihre Mitglieder auf, sich für Flüchtlinge zu engagieren. Gleichzeitig appellieren sie an die Adresse des Staates und der Politik, Verantwortung für die Bedürfnisse von Flüchtlingen zu übernehmen. Unterstützt wird das Projekt vom UNO-Flüchtlingshilfswerk. Der Festakt zur Unterzeichnung hat am 07. November in Bern stattgefunden.

Fünf Appelle zum Schutz von Flüchtlingen an die Religionsgemeinschaften

5 appels aux communautés religieuses pour la protection des réfugiés

Flyer DE

Flyer FR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Version française