Vernissage Jüdisch-Muslimsiche Freund- und Bekanntschaften

“Am Abend des 22. Mai findet eine Vernissage mit einem interaktiven Workshop und Iftar (Fastenbrechen) statt. Die Ausstellung in der Citykirche Offener St. Jakob in Zürich an Stauffacher porträtiert zwölf Freundschaften und Bekanntschaften von muslimi­schen und jüdischen Menschen auf grossen Roll-Ups. 
Im Workshop schauen wir gemeinsam an, wie interkulturelle Freundschaften das Leben bereichern und wie wir dabei mit Stolpersteinen umgehen können. Wir feiern die Vielfalt und tauschen miteinander aus, was uns das Fasten oder Identitäten wie Religion oder Herkunft bedeuten.

Das Mitbringen von Speisen (halal oder vegetarisch und ohne Alkohol) ist willkommen. Zu Planungszwecken bitten wir Sie, uns Ihren Beitrag im Voraus zu melden. Türöffnung ist um 18.15 Uhr. Um 21 Uhr können Interessierte ein Fastenbrechen zum Ramadan miterleben. Imam Kaser Alasaad wird das muslimische Gebet anleiten. 
Wir bitten Sie um eine Anmeldung per Telefon an 044 721 10 50.”

Hier geht es zum Flyer der Vernissage

Uni FR: Öffentlicher Vortrag Iman Attia

Thema:    “Antimuslimischer Rassismus als Welterklärung. Wie die Welt unterkomplex erklärt und effektiv geordnet wird.”

Wann:      22. Mai 2019, 17:15 – 19h

Wo:          Saal MIS 3027, Gebäude Miséricorde, Universität Freiburg

Wer ist Iman Attia?          Professorin an der Alice Salomon Hochschule  Berlin

Weitere Infos lesen Sie hier.

Generationengespräch: „Fremde“ im „eigenen“ Land

Viele Menschen galten und gelten in der Schweiz immer noch als «Fremde». Sie werden wegen Herkunft, Pass, Aufenthaltsstatus oder ihrem Migrationsvordergrund nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt. Viele von ihnen sind vor längerem hergekommen, andere erst vor kurzem, viele sind hier aufgewachsen und geboren, andere werden noch kommen und hier geboren.

Sie alle leben, arbeiten und lieben hier. Für sie ist die Unterscheidung zwischen «SchweizerInnen» und den «AusländerInnen» weit entfernt von ihrer Lebensrealität, zugleich erleben sie diese Unterscheidung tagtäglich: Was bedeutet für sie, «Fremde» im «eigenen» Land zu sein? Und wie gehen sie damit um? Wie kann eine demokratische Einwanderungsgesellschaft aussehen und Rassismus überwunden werden? Wie kann die vielschichtige Migrationsrealität anerkannt werden, ohne die Augen vor den Herausforderungen zu verschliessen?

Diesen Fragen möchten die InitiantInnen am «Generationengespräch aus dem Ostschweizer Migrationsuntergrund» am Sonntag, 17. März 2019 in der geschichtsträchtigen Feldmühle in Rorschach nachgehen. Im Generationengespräch kommen Menschen aus Einwandererfamilien und mit Migrationsvordergrund aus drei Generationen mit unterschiedlicher Biografie und mit der Gemeinsamkeit, als «Ausländerin» im «eigenen» Land zu gelten, miteinander ins Gespräch. Dieser generationenübergreifende Dialog bringt viel Wissen zusammen, das uns erlaubt, neu und anders über die Schweiz, die Ostschweiz, die neue Ostschweiz nachzudenken.

Fachtagung interreligiöse Friedensarbeit: Der Islam und die Schweiz

Die Fachtagung findet unter dem Titel “Der Islam gehört zur Schweiz – zwischen Angst, Naivität und Partnerschaft” statt.

Datum: Montag, 25. Februar 2019, 9:00 – 16.30 Uhr

Ort: Mission 21Missionsstrasse 21, 4055 Basel

Der Islam gehört zur Schweiz. Für die einen stellt das eine Selbstverständlichkeit dar, während andere darin eine angstmachende Provokation sehen. Wie gehen wir mit den damit verbundenen Ängsten um, damit ein konstruktiver Dialog gelingen kann? Und wo müssen wir unsere liberale Grundhaltung überdenken, weil sie gefährliche Entwicklungen ausblendet? Die Fachtagung verbindet eine psychoanalytische und eine politikwissenschaftliche Perspektive. Eines der Workshops wird von Muris Begovic, Islamwissenschaftler geleitet, mit dem Thema “Muslimisches Engagement in der Schweiz”.

Siehe Veranstaltungsflyer 

Wie kann die Integration der muslimischen Bevölkerung gut gelingen?

Der Hauptfokus des Anlasses liegt auf Muslimen, die schon eine Weile hier leben. Deren Integration ist wichtig, verläuft aber sehr unterschiedlich.

Der Anlass ist kostenfrei.

 

Wann: 21. Januar 2019, 17:00 – 19:30

Wo: Lilienberg Unternehmerforum, Blauortstrasse 10, 8272 Ermatingen

Anmelden können Sie sich unter diesem Link.

Aufgrund der Komplexität des Themas werden ausgewählte Aspekte behandelt und diskutiert, die unseres Erachtens wichtig und entscheidend sind. Es sind dies folgende Fragestellungen:

  • Was heisst erfolgreiche Integration? Was können wir von den Immigranten erwarten und fordern? Was müssen wir leisten?
  • Welches Selbstverständnis haben Muslime und Musliminnen, die mit uns leben – von sich und dem Gastland?
  • Welche Rolle spielen Berufsbildung und Arbeitsplatz in der Integration?
  • Was können wir von den islamischen Gemeinschaften erwarten? Wie können wir sie unterstützen?
  • Welche Rolle spielen die so genannten Gefährder? Wer sind diese?

Weitere Infos entnehmen Sie hier.

 

Dr. Yusuf Dreckmann ist Hauptreferent am Lager 2019!

Für das kommende islamische Lager 2019, das von der “Barmherzigkeit” angeboten wird, das vom 20. – 22. September 2019 im Gästehaus Steinabad im süddeutschen Schwarzwald stattfinden wird, konnte man Dr. Yusuf Dreckmann, Wissenschaftler und Dozent am Islamologischen Institut in Wien gewinnen.

Wer Yusuf Dreckmann noch nicht kennt und etwas mehr über ihn erfahren möchte, möge doch das Interview auf EvidenceTV, das am 4. Juli 2017 publiziert wurde, anschauen.