Im November findet die “Woche der Religionen” – “Tag der offnenen Moscheen” statt

“Jedes Jahr in der ersten Novemberwoche  vom 02 bis 10. November 2019 hat die «Woche der Religionen» ihren festen Platz in der interreligiösen Agenda. Rund 100 Veranstaltungen laden jährlich zu Begegnung und Dialog zwischen den in der Schweiz ansässigen Religionen und Kulturen ein.”

Verschiedene Gemeinschaften und Moscheen öffnen ihre Türen und laden zu gemeinsamen Austausch ein. Im Rahmen der Woche der Religionen findet  “der Tag der offenen Moscheen” am 09. November 2019 statt.

Weitere Infos dazu entnehmen sie hier oder direkt auf der Homepage der jeweiligen Moschee.

Einladung zum Wahlpodium 2019

Am 20. Oktober wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihr neues Parlament. Dabei geht es um die 200 Volksvertreterinnen und -vertreter im Nationalrat und die 46 Mitglieder des Ständerats.

Im Kanton Aargau haben alle interessierte die Gelegenheit, Kandidatinnen und Kandidaten persönlich kennenzulernen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. Dazu hat VAM alle grossen Parteien im Kanton angeschrieben und sie eingeladen, an einem Podium teilzunehmen. Einige haben zugesagt, diese werden in der bosnischen Moschee in Oberentfelden am 2. Oktober 2019 um 19:30 Uhr am Podium teilnehmen.

Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden.

Kursprogramm ZIID

Das ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (bis 2015 Zürcher Lehrhaus) dient als Bildungsinstitution dem Dialog. Es ist ein Ort, an dem sich Menschen verschiedenster Herkunft mit jüdischer, christlicher und islamischer Kultur, Religion, Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen und auf diese Art voneinander und miteinander lernen. Lernen und Wissen bauen Vorurteile ab. Es entsteht Raum fürs Verstehen und Verständnis – und daraus die Chance, ja zu sagen zur Verschiedenheit.

 

Hier sehen Sie das Kursprogramm des Zürcher Instituts für Interreligiösen Dialog.

Quelle: www.ziid.ch

 

Vernissage Jüdisch-Muslimsiche Freund- und Bekanntschaften

“Am Abend des 22. Mai findet eine Vernissage mit einem interaktiven Workshop und Iftar (Fastenbrechen) statt. Die Ausstellung in der Citykirche Offener St. Jakob in Zürich an Stauffacher porträtiert zwölf Freundschaften und Bekanntschaften von muslimi­schen und jüdischen Menschen auf grossen Roll-Ups. 
Im Workshop schauen wir gemeinsam an, wie interkulturelle Freundschaften das Leben bereichern und wie wir dabei mit Stolpersteinen umgehen können. Wir feiern die Vielfalt und tauschen miteinander aus, was uns das Fasten oder Identitäten wie Religion oder Herkunft bedeuten.

Das Mitbringen von Speisen (halal oder vegetarisch und ohne Alkohol) ist willkommen. Zu Planungszwecken bitten wir Sie, uns Ihren Beitrag im Voraus zu melden. Türöffnung ist um 18.15 Uhr. Um 21 Uhr können Interessierte ein Fastenbrechen zum Ramadan miterleben. Imam Kaser Alasaad wird das muslimische Gebet anleiten. 
Wir bitten Sie um eine Anmeldung per Telefon an 044 721 10 50.”

Hier geht es zum Flyer der Vernissage

Uni FR: Öffentlicher Vortrag Iman Attia

Thema:    “Antimuslimischer Rassismus als Welterklärung. Wie die Welt unterkomplex erklärt und effektiv geordnet wird.”

Wann:      22. Mai 2019, 17:15 – 19h

Wo:          Saal MIS 3027, Gebäude Miséricorde, Universität Freiburg

Wer ist Iman Attia?          Professorin an der Alice Salomon Hochschule  Berlin

Weitere Infos lesen Sie hier.

Generationengespräch: „Fremde“ im „eigenen“ Land

Viele Menschen galten und gelten in der Schweiz immer noch als «Fremde». Sie werden wegen Herkunft, Pass, Aufenthaltsstatus oder ihrem Migrationsvordergrund nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt. Viele von ihnen sind vor längerem hergekommen, andere erst vor kurzem, viele sind hier aufgewachsen und geboren, andere werden noch kommen und hier geboren.

Sie alle leben, arbeiten und lieben hier. Für sie ist die Unterscheidung zwischen «SchweizerInnen» und den «AusländerInnen» weit entfernt von ihrer Lebensrealität, zugleich erleben sie diese Unterscheidung tagtäglich: Was bedeutet für sie, «Fremde» im «eigenen» Land zu sein? Und wie gehen sie damit um? Wie kann eine demokratische Einwanderungsgesellschaft aussehen und Rassismus überwunden werden? Wie kann die vielschichtige Migrationsrealität anerkannt werden, ohne die Augen vor den Herausforderungen zu verschliessen?

Diesen Fragen möchten die InitiantInnen am «Generationengespräch aus dem Ostschweizer Migrationsuntergrund» am Sonntag, 17. März 2019 in der geschichtsträchtigen Feldmühle in Rorschach nachgehen. Im Generationengespräch kommen Menschen aus Einwandererfamilien und mit Migrationsvordergrund aus drei Generationen mit unterschiedlicher Biografie und mit der Gemeinsamkeit, als «Ausländerin» im «eigenen» Land zu gelten, miteinander ins Gespräch. Dieser generationenübergreifende Dialog bringt viel Wissen zusammen, das uns erlaubt, neu und anders über die Schweiz, die Ostschweiz, die neue Ostschweiz nachzudenken.