Feststellungen und Empfehlungen zur rechtlichen Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften in der Schweiz

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) schliesst ihre unter dem Motto «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» durchgeführte Veranstaltungsreihe zum «Islam in der Schweiz» mit der Tagung vom 26. April 2018. Die Veranstaltung trägt den Titel «Feststellungen und Empfehlungen zur rechtlichen Anerkennung islamischer Religionsgemeinschaften in der Schweiz» und wird im Haus der Religionen in Bern durchgeführt.

Unter anderen werden Reinhard Schulze, Montassar BenMrad und Pascal Gemperli ihre Empfehlungen und Kommentare zu dem Thema abgeben.

Weitere Infos zur Veranstaltung lesen Sie hier.

Transformation und Frieden – Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit

Wann: 18. – 20. April 2018 

Zeit: 15-20 Uhr // 9-20 Uhr // 9-12 Uhr

Ort: Landgut Castelen, Augst (BL)

„Die Tagung widmet sich der Rolle der Religionen bei der Konflikttransformation und greift mit dem Islam und dem Christentum zwei Religionen heraus, die beide starke friedensethische Impulse gesetzt, in ihrer Geschichte jedoch vielfach auch zur Legitimation von Exklusivitätsansprüchen und daraus resultierender Gewalt gedient haben. Sie sind vielfach Teil von konkreten politischen Konflikten, verweisen aber mit Imperativen zur Friedensstiftung und mit eschatologischen Friedensidealen aber auch darüber hinaus. Aufgrund der Ambivalenz der Religionen reicht es nicht aus, ihren grundsätzlich friedensstiftenden Charakter zu betonen, sondern es muss konkret gezeigt werden, wie religiöse Ressourcen im Umgang mit Konflikten wirksam werden können.“

Weitere Infos können Sie hier nachlesen.

Fremdsein und Umgang mit Fremden in den Schrifttraditionen des Judentums, Christentums und des Islam

Wann: 17. April 2018 um 19:30

Wo: Saal Roter Turm Baden, Rathausgasse, 5400 Baden

Preis:  kostenlos

 

Textlektüre und Textarbeit

Die Thematik der Migration, des Fremdseins und des Umgangs mit Fremden wird in den heiligen Schriften des Judentums, des Christentums und des Islam vielfach aufgegriffen und reflektiert. Dabei geht es aber um mehr als rein moralische oder etwa sozial-ethische Aspekte des Umgangs mit Fremdheit und mit den Fremden. Dem Fremden begegnen und selbst fremd zu sein berühren im Judentum, Christentum und im Islam die zentralen Aspekte des eigenen Gottes- und des Menschenverständnisses.

Gastreferenten:
Rifa’at Lenzin, Dr. phil., Fachleiterin Islam, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, ZIID
Annette Böckler, Dr. theol., Fachleiterin Judentum, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, ZIID
Samuel M. Behloul, Dr. phil., Fachleiter Christentum, Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, ZIID

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