Tagung: „Wenn meine Wahrheit nicht deine Wahrheit ist“

Der Schweizerische Rat der Religionen und das Institut für Christkatholische Theologie (Universität Bern) laden in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft und dem Verein Haus der Religionen – Dialog der Kulturen ein zur Tagung:

„Wenn meine Wahrheit nicht deine Wahrheit ist“

Wahrheitsanspruch und Pluralität der Religionen in der Schweiz 

Zeit und Ort: Tagung, 16. November 2017, Bern

Anmeldung bis 9. November erforderlich bei www.ratderreligionen.ch/kontakt

Die 10. Nacht der Religionen findet am 11. November 2017 statt

Unter dem Motto «Zeit für Frieden» organisieren mindestens zwei oder mehr Religionsgemeinschaften / Institutionen gemeinsam Veranstaltungen und laden an verschiedenen Standorten in ganz Bern zu Begegnung, Dialog, Fragen und Hinterfragen, zum Entdecken ein.

Was ist die Nacht der Religionen?

Es ist eine Nacht der offenen Türen von Moschee, Tempel, Synagoge, Kirchen und weiteren Zentren der Weltreligionen in Bern, zu der alle willkommen sind. Sie sind eingeladen, sich selber ein Bild zu machen, Fragen zu stellen und mit Bernerinnen und Bernern verschiedener Glaubensrichtungen und Weltanschauungen ins Gespräch zu kommen.

Hier geht es zum Programm.

Workshop „Muslimische Organisationen und Diskriminierungsschutz“ am 27.09. 2017, 18h bis 22h

INFORMATIONEN ZUM WORKSHOP

Inhalt: Fälle von Diskriminierung in Bezug auf die religiöse oder kulturelle Zugehörigkeit beschäftigen muslimische Organisationen wie die zuständigen Behörden und Bera­tungsstellen gleichermassen. Was unter Diskriminierung verstanden wird und wo die Grenze zwischen einer kritischen Sicht auf den Islam und der Diskriminierung von Personen aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit liegt, bedarf einer fachlichen Abklärung. Im Blick auf Fälle von Diskriminierung sind gemeinsam mit kommunalen und kantonalen Fachstellen Handlungsstrategien zu erarbeiten. Der Workshop wid­met sich deshalb in erster Linie der Frage, welche Handlungsmöglichkeiten beste­hen und welche Rolle muslimische Organisationen wahrnehmen können.

Referenten: Doris Angst, Menschenrechtsexpertin und Spezialistin für Diskriminierungsschutz auf nationaler und internationaler Ebene, Dozentin und Beauftragte des Europarats Jonathan Schoppig, Spezialist für Präventionsprojekte gegen Diskriminierung, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG

Ort: Dzemat der islamischen Gemeinschaft Bosniens ZH, Grabenstrasse 7, 8952 Schliere

Teilnahme: Kostenfrei und nur mit Einschreibung möglich

Kontaktpersonen: Andrea Lang – andrea.lang@unifr.ch, Muris Begovic – info@vioz.ch

 

Pressemitteilung zu den terroristischen Attentaten in Paris

«Wer einen Menschen tötet, dann ist es als hätte er die ganze Menschheit getötet. Und wer einem Menschen das Leben rettet, dann ist es, als hätte er die ganze Menschheit gerettet.» 

Koran 5, Vers 32

 (Download PDF Pressemitteilung Deutsch und Französisch)

Winterthur, 14.11.2015

Mit tiefer Trauer haben wir von den terroristischen Attentaten in Paris erfahren, welche Frankreich und unsere europäische Gesellschaft erschüttert haben. Die FIDS verurteilt aufs Schärfste diese abscheulichen und feigen terroristischen Attacken und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Unser aufrichtiges Beileid geht an die Familienangehörigen der unschuldigen Opfer und deren Nahestehenden. Den Verletzten drücken wir unser tiefstes Mitgefühl aus.

Aufgrund dieser Ereignisse nehmen die Angst und der Zorn leider zu. Wir wollen den erarbeiteten und wertvollen sozialen und religiösen Frieden in der Schweiz weiter fördern. Wir müssen den Dialog mit allen verstärken, um die kollektive Sicherheit sicher zu stellen. Umso mehr muss unsere Gesellschaft zusammenstehen, um gegen dieses terroristische Unwesen vorzugehen, egal ob deren Ziele politisch sind oder fälschlicherweise im Namen einer Religion.

Die FIDS und die Dachverbände die sie unterstützen, werden in Zusammenarbeit mit unseren politischen und religiösen Partnern ihre Bemühungen für das gemeinsame Zusammenleben sowie den sozialen und religiösen Frieden weiter verstärken.
(Unterzeichnende Organisationen auf der nachfolgenden Seite).

Medienkontakt:
Deutsch: Önder Günes, 079 223 3345
Französisch: Pascal Gemperli, 078 892 8582