SVP rekurriert gegen Entscheid zur Kopftuch-Initiative

„Das Bundesgericht soll über Gültigkeit oder Ungültigkeit der Kopftuch-Initiative der SVP Wallis entscheiden. Die Partei hat, wie bereits angekündigt, Rekurs gegen einen Entscheid des Kantonsparlaments eingelegt.“

„Der Rekurs ans höchste Gericht bleibe die einzige Hoffnung für die 4’329 Unterzeichnenden der Initiative,…“

Lesen Sie den ganzen Artikel in der NZZ, vom 13. Feb. 2018

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Muslime und Christen im Gespräch

Ein friedliches Zusammenleben ist möglich

„Über 130 Christen und Muslime trafen sich am 4. Februar im Zentrum «Eckstein» in Baar (ZG). Ihre Überzeugung: in der Begegnung mit den Anderen wächst jeder tiefer in seinem eigenen Glauben. Daraus kann ein fruchtbares Zusammenleben entstehen.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag dazu auf www.fokolar-bewegung.ch, vom 04. Feb. 2018

 

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Medienmitteilung der VIOZ: Arm wie eine Moscheemaus aber nicht unbeteiligt

Richtigstellung unwahrer Behauptungen über die Mitfinanzierung des ZIID durch die muslimische Gemeinschaft

Am 31.01.2018 kürzte der Gemeinderat den Beitrag der Stadt Zürich zum ZIID von den geplanten CHF 140’000 auf CHF 100’000 und beschränkte diesen bis 2020.

Im Zuge dieser Debatte wurde unter anderem von Seiten der mitte-rechts-Parteien (CVP, FDP und SVP) als eines der Hauptargumente angeführt, dass die muslimischen Glaubensgemeinschaften keinen finanziellen Beitrag an das ZIID leisten würden.

Dies ist falsch.

Kirchliche Gelder, die für nicht-kultische Zwecke verwendet werden, werden anteilsmässig auch durch die muslimische Bevölkerung im Kanton Zürich durch Unternehmenskirchensteuern sowie durch die allgemeinpflichtigen Einkommens- und Vermögenssteuern (kantonalen Jahreszuschüsse aus allgemeinen Steuereinnahmen an die öffentlich-rechtlich anerkannten Kirchen bzw. Gemeinschaften) mitgetragen. Die Privilegierung der Kirchen diese Gelder zu verwalten ist durch deren öffentlich-rechtliche Stellung gegeben.

Diese Mittel werden also von der Gesamtgesellschaft geleistet, eingeschlossen der muslimischen Bevölkerung im Kanton Zürich, bzw. der muslimischen Glaubensgemeinschaften.

Darüber hinaus beteiligt sich die Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) seit vielen Jahren jährlich mit 8% ihres Gesamtbudgets als Mitglied am ZIID. Ebenso sind VIOZ- VertreterInnen ehrenamtlich z. B. in Vorstandsfunktionen beim ZIID tätig, neben ihren Engagements in weiteren interreligiösen Institutionen, wie der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft Schweiz (IRAS), dem Interreligiösen Runden Tisch (IRT) und dem Zürcher Forum der Religionen (ZFR).

Eine freie öffentlich-politische Debatte und das Streben nach einer verantwortungsvollen Fiskalpolitik sind sehr wichtige und positive Anliegen in unserem liberalen, direktdemokratischen Rechtsstaat. Jedoch wäre es wünschenswert, wenn man diese Debatte, eben unseren demokratischen Idealen zuliebe, auf dem Boden der Tatsachen führen und sich dabei nicht unwahrer ‘Argumente’ bedienen würde.

In diesem Sinne bekräftigt die VIOZ weiterhin ihre klare Haltung für den interreligiösen Dialog, als einem der wichtigsten Elemente im friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Die VIOZ wird daher auch in Zukunft, so gut es mit den sehr beschränkten Mitteln einer nicht- anerkannten Glaubensgemeinschaft geht, das ZIID und seine äusserst wichtige Arbeit im
interreligiösen Dialog unterstützen.

 

Quelle: VIOZ Webseite

Weitere Informationen des Gemeinderats der Stadt Zürich: «Finanzdepartement, Stiftung ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, jährlich wiederkehrender Betriebsbeitrag für die Jahre 2018–2021» (GR Nummer2017/383)

 

Das Kopftuch machte sie berühmt

„Irgendwann fiel ihr auf: Sie kommt in der Welt der Emojis nicht vor. Also erfand Rayouf Alhumedhi eines, das Kopftuch trägt – wie sie selbst.

Denn ihr Emoji ist das erste, das ein Kopftuch trägt. Rayouf sagt: „Alles was ich erreichen wollte, ist Repräsentation.“ Gehasst werden indes wollte sie nicht. Und auch nicht gefürchtet.“

Lesen Sie den ganzen Artikel auf www.tagesspiegel.de, vom  22. Dez. 2017

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Kanton Zürich gibt ein Beispiel ab

„Bundesrätin Simonetta Sommaruga machte sich“ Anfangs Februar „ein Bild davon, was der Kanton Zürich im Kampf gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus an Nachahmenswertem für die übrige Schweiz vorzuweisen hat.

Auch wenn es bei der Extremismusbekämpfung nicht nur um den Islamismus geht, so spielt er doch eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang als beispielhaft gilt die Pöschwies unter anderem deshalb, weil sie als erste Schweizer Strafanstalt hauptamtlich einen Imam beschäftigt.“

Lesen Sie mehr dazu in Zürcher Unterländer, vom 02. Feb. 2018

 

 

 

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