Protestmarsch in Lausanne gegen Islamophobie

Am Mittwochabend versammelten sich mehr als 500 Manschen zum friedlichen Protestmarsch in Lausanne. Ihr Ziel –  gegen Islamophobie zu demonstrieren.

„Die Demonstranten zogen ins Zentrum Lausannes und riefen „Solidarität mit den Muslimen in der ganzen Welt!“. „

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Aargauer Zeitung vom 18.10. 2017.

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Ein einzigartiges Projekt trägt dazu bei die Radikalisierung in der Schweiz zu verhindern

Projektleiterin Serroukh ist eine Frau marokkanischer Herkunft, die als Flüchtling in die Schweiz kam und hier als kulturelle Mediatorin arbeitet. Das Projekt „Tasamouh“ beinhaltet neben dem Beratungsdienst auch Ausbildung für Sozialarbeiter, Jugendarbeiter usw. Diese sollen in die Quartiere gehen an welchen sich Personen befinden, die Probleme haben sich anzupassen oder sich ausgeschlossen fühlen. Diesen Menschen muss man die Gelegenheit geben zu sprechen und beizustehen, erklärt die Projektleiterin Serroukh. Die erste Gruppe der Mediatoren haben die Ausbildung bereits abgeschlossen. Ihre Aufgabe ist jetzt verdächtiges Verhalten erkennen und intervenieren.

„Das Schweigen zu brechen, sei bereits ein erster Sieg, sagt Serroukh. Aber es braucht vereinte Anstrengungen, vom einzelnen Bürger zur Politikwelt, von den islamischen Zentren zu den Behörden. Andernfalls werden wir scheitern.“

Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo, 19.10.2017.

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Wir waren bisher ein offenes Land. Ich hoffe sehr, dass wir diese Tradition fortschreiben – sagt die grüne Aargauer Politikerin Irène Kälin

 

Die grüne Aargauer Politikerin Irène Kälin, die vor kurzem in den Nationalrat nachgerückt ist, ist für die öffentlich-rechtliche Anerkennung von muslimischen Gemeinschaften. Sie ist ebenfalls mit Monatassar Benmrad (Vertreter der Fids) und Mahmoud El Guindi (Vertreter der Vioz) bei der Tagung „Der Islam als öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaft in der Schweiz“ in Bern dabei. 

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Plädoyer für einen europäischen Islam

 

Amir Dziri ist neuer Co-Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft in Freiburg. Hier ein Ausschnitt aus dem Interview mit Freiburger Nachrichten, in dem er über das Zusammenleben der verschiedenen Religionen und seiner neuen Arbeit spricht.

 

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Tagung: „Wenn meine Wahrheit nicht deine Wahrheit ist“

Der Schweizerische Rat der Religionen und das Institut für Christkatholische Theologie (Universität Bern) laden in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Theologischen Gesellschaft und dem Verein Haus der Religionen – Dialog der Kulturen ein zur Tagung:

„Wenn meine Wahrheit nicht deine Wahrheit ist“

Wahrheitsanspruch und Pluralität der Religionen in der Schweiz 

Zeit und Ort: Tagung, 16. November 2017, Bern

Anmeldung bis 9. November erforderlich bei www.ratderreligionen.ch/kontakt

Islamwissenschaftler suchen den Dialog mit Journalisten

Schweizer Islamwissenschaftler sind besorgt, dass eine von Ängsten geprägte und tendenziell ­polarisierende öffentliche Debatte über den Islam auch auf die mediale Berichterstattung zurückzuführen ist. Sie gehen deshalb aktiv auf Journalisten zu, um gemeinsam nach Lösungen für eine faktenbasierte ­Öffentlichkeit zu suchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Medien berichten meist über die zweitgrösste Religion der Welt – den Islam – in einem negativen Kontext und orientieren sich an Stereotypen.
  • Journalisten verlieren sich oft in Details und vernachlässigen die komplexen Zusammenhänge.
  • Am 23. November 2017 diskutieren an einer Tagung der SRG Zürich Schaffhausen Schweizer Islamwissenschaftler und Journalisten Lösungsansätze. SRG-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

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In Liechtenstein zwei Gemeinden – keine Moschee

Die Regierung hat die erste Studie über den Islam im Fürstentum Liechtenstein veröffentlicht. Muslime müssten sich zu oft für Radikalisierung und Terrorismus rechtfertigen, sagt der Gesellschaftsminister.

 

Terroranschläge im Namen des Islams hätten diese Religion in Verruf gebracht, sagte der Liechtensteiner Gesellschaftsminister Mauro Pedrazzini bei der Vorstellung der Studie. Die Muslime würden darunter leiden, dass sie in der westlichen Welt zu Rechtfertigungen und zu Distanzierungen aufgefordert würden. Auf der anderen Seite aber hätten sich auch Muslime im Westen radikalisiert, Terroraktionen durchgeführt und sich als Dschihad-Kämpfer in den Nahen Osten begeben. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung beim Liechtenstein-Institut eine Studie in Auftrag gegeben. Ziel ist, einen Überblick über die Situation der Muslime in Liechtenstein zu geben und gleichzeitig ein besseres Verständnis für die muslimischen Gruppen zu gewinnen. Immerhin zählen knapp 6 Prozent der liechtensteinischen Bevölkerung zum Islam, wovon etwa ein Viertel die Staatsbürgerschaft Liechtensteins besitzt.

Im Unterschied zur Gesamtbevölkerung ist der Anteil der jüngeren Generation höher: Fast ein Viertel der Muslime sind unter 15 Jahre alt und auch in der Altersklasse bis 29 Jahre sind die Angehörigen des Islams vergleichsweise übervertreten. Weiterlesen