Islamisches Familienlager findet dieses Jahr im Schwarzwald statt

Das traditionelle islamische Familienlager findet vom 14.-16. September 2018 in Bonndorf im süddeutschen Schwarzwald statt.

Dieses Jahr konnte die deutsch-türkische Bloggerin und Aktivistin Kübra Gümüsay gewonnen werden. Die studierte Politikwissenschaftlerin aus Hamburg mit türkischen Wurzeln betätigt sich als Journalistin, Aktivistin und Referentin. Als freie Autorin schreibt sie für Medien wie Die Zeit, Zeit Campus, die Taz, und sie referiert zu den Themen Politik, Islam, Rassismus, Feminismus und Social Media. Dadurch gehört sie mittlerweile zu den prägenden Köpfen unter den Muslimen in Deutschland.

Wie immer stehen auch Islamunterricht für Kinder und diverse Freizeit- und Sportaktivitäten auf dem Programm, welches hier heruntergeladen werden kann.

Ab sofort kann man sich mit dem Online-Anmeldeformular anmelden. Die Platzzahl ist beschränkt, es gilt der Grundsatz «First come, first served.»

ACHTUNG: Die Anmeldung wird  erst definitiv, wenn die entsprechende Teilnahmegebühr einbezahlt worden ist.

VAM-Jugendtag 2018

Abenteuer, Fun & Action auf dem Rheinfall und dem Seilpark in Neuhausen.

Dieses Jahr besuchen die Teilnehmer des Jugendtags den grössten Wasserfall Europas und den Actionpark in seiner Nähe, machen eine Bootsfahrt mitten ins Getöse des Rheinfalls und legen auf der Heimfahrt einen Zwischenstopp in der Moschee in Zürich-Altstetten ein.

Man bekommt die Gelegenheit mit dem Naturwunder Rheinfall auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei wird man sogar teilweise so nah ans Wasser kommen, dass eine Dusche nicht ausgeschlossen ist.

Programm und Anmeldung: Siehe Flyer.

Hassliebe: Muslimfeindlichkeit, Islamismus und die Spirale gesellschaftlicher Polarisierung

Informativ ist diese wissenschaftliche Untersuchung vor allem für jene, die sich beruflich mit Extremismus beschäftigen müssen: für Politikerinnen und Politiker, für Juristen, Polizisten und andere Sicherheits-Beauftragte, aber auch für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in den Auffanglagern muslimischer Migranten. Wer Islamfeindlichkeit und Hass gegen die Muslime einfach als ‚logische Folge‘ des Dschihadismus versteht und damit halbwegs akzeptiert, verpasst eine Chance, die Spirale der gesellschaftlichen Polarisation frühzeitig zu stoppen.“

 

Ein rund 70 Seiten umfassendes Dokument mit den Resultaten der Untersuchung kann hier gelesen werden.

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Die FIDS unterstützt den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Volksinitiative “Ja zum Verhüllungsverbot“

 

 

 

Regensdorf, 01.07.2018

Die FIDS unterstützt den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Volksinitiative “Ja zum Verhüllungsverbot“

Am 27.06.2018 hat der Bundesrat einen Entwurf zum Gesichtsverhüllungsverbot in die Vernehmlassung geschickt, welcher als indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative über ein Verhüllungsverbot lanciert wurde.

Darin lehnt der Bundesrat ein solches Verbot in der Bundesverfassung ab und überlässt ein allfällig notwendiges Verbot den Kantonen. Zudem erklärt er das unverhüllte Gesicht bei Behördengängen zur Pflicht und stellt einen Zwang zur Gesichtsverhüllung unter Strafe.

Das von den Initianten ins Feld geführte Argument über die Befreiung der Frauen ist an den Haaren herbeigezogen, da es sich um ein äussert seltenes Phänomen in der Schweiz handelt. Kommt dazu, dass die sogenannte Burkainitiative die Frauen weder in ihrem freien Willen zur Kleiderwahl freistellt, noch solche Frauen beschützt, die davon betroffen wären. Vermeintlich zu schützende Frauen würden so nur weiter von der Gesellschaft isoliert.

Wenn es den Initianten tatsächlich um den Schutz und die Befreiung der Frauen in der Schweiz gehen würde, wäre primär eine Kampagne gegen häusliche Gewalt angebracht, welche auch von uns unterstütz würde. Stattdessen wird eine Scheindebatte auf dem Buckel von muslimischen Mitbürgern geführt. Die Anzahl Bussen im Kanton Tessin haben klar aufgezeigt, dass eine Burka äusserst selten angetroffen wird. Gemäss aktuellen Behördendaten werden viel eher Hooligans gebüsst, gegen welche schon in bestehenden Gesetzen eine Handhabe besteht.

Die FIDS unterstützt die Pflicht eines unverhüllten Gesichts bei Behördengängen und in sicherheitsrelevanten Situationen voll und ganz. In solchen Fällen sollten Frauen ihr Gesicht  ohne Widerrede klar zu erkennen geben.

Auch stimmt die FIDS der Forderung zu, allfällige Dritte speziell zu bestrafen, falls sie eine verwandte oder bekannte Frau zwingen sollten eine Gesichtsverhüllung zu tragen.

Die liberale Gesellschaftsordnung in der Schweiz ist ein hohes Gut und gilt für alle Mitglieder der Gesellschaft. Etwas nicht zu mögen oder als störend zu empfinden, darf in einer solchen Gesellschaft nicht als Grund für Verfassungsänderungen aus parteipolitischen Ambitionen heraus  missbraucht werden.

FIDS Media


 

PRISE DE POSITION

Regensdorf, 01.07.2018

La FOIS soutient le contre-projet indirect du Conseil fédéral à l’initiative populaire « oui à l’interdiction de se dissimuler le visage ».

Le 27.06.2018, le Conseil fédéral a soumis à la procédure de consultation un avant-projet de loi fédérale sur l’interdiction de se dissimuler le visage, lequel a été lancé en tant que contre-projet indirect à l’initiative populaire sur l’interdiction de se dissimuler le visage.

Dans celui-ci, le Conseil fédéral rejette une telle interdiction dans la Constitution et maintient la compétence des cantons pour décider d’une éventuelle nécessité d’interdire. De plus, il instaure une obligation de montrer son visage devant les autorités, et prévoit une sanction en cas de contrainte à se dissimuler le visage.

L’argument de libération des femmes amené sur le tapis par les initiants est tiré par les cheveux, étant donné qu’il s’agit d’un phénomène particulièrement rare en Suisse. S’y ajoute que l’initiative anti-burqa ne favorise pas le libre choix vestimentaire des femmes, ni ne protège celles qui seraient concernées. Les femmes supposées à protéger ne seraient de cette manière qu’un peu plus isolées de la société.

S’il s’agissait vraiment pour les initiants de la protection et la libération des femmes en Suisse, dans un premier temps une campagne contre les violences domestiques, à laquelle nous aurions apporté notre soutien, aurait été appropriée. En lieu de quoi, un pseudo-débat est mené sur le dos des citoyens musulmans. Le nombre de contraventions dans le canton du Tessin a clairement montré que la burqa n’est que très peu rencontrée. Selon les données actuelles des autorités, ce sont prioritairement des hooligans qui sont amendés, contre lesquels il existe déjà des bases légales dans les lois existantes.

La FOIS soutient pleinement l’obligation de montrer son visage lors de démarches auprès des autorités ainsi que dans les situations où la sécurité l’exige. Dans de tels cas, les femmes doivent permettre l’identification de leur visage sans discuter.

La FOIS approuve également l’exigence de sanction à l’encontre de toute personne tierce contraignant une femme de son entourage à se dissimuler le visage.

L’ordre social libéral en Suisse est un bien précieux et est valable pour tous les membres de la société. Dans une telle société, ne pas aimer quelque chose ou le percevoir comme dérangeant ne saurait être une raison pour des modifications constitutionnelles au service d’ambitions politiques.

 

FOIS Media

 

Wir Muslime sind Schweizer Meister, wenn es um Transparenz geht

„Eine Replik auf den Artikel «Dunkelkammer Islam-Verbände» (BaZ vom 28. Juni)

Stephanie Siegrist und Saïda Keller-Messahli kritisieren die angebliche Obskurität der Schweizer Islamverbände und sprechen sich folglich gegen deren staatliche Anerkennung aus. Auch die SP-interne Gruppe «Integra Universell» stellt sich gegen die Position ihrer Partei zur institutionellen Integration der Muslime über geregelte Beziehungen zum Staat und somit einer Gleichbehandlung mit anderen religiösen Gemeinschaften. Eine Reihe von Missverständnissen und Inkohärenzen in deren Argumentation verleiten mich zu diesem Beitrag.“

Lesen Sie den ganzen Artikel auf gemperli.blogspot.com, vom 04. Juli 2018

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