Stellungnahme zur angestrebten Volksinitiative “Kopfbedeckungsverbot an Walliser Schulen“

Die FIDS beobachtet den Vorstoss der kantonalen SVP von dieser Woche mit Interesse und Verwunderung. Gemäss Sandro Fuchs richtet sich das Verbot in erster Linie gegen muslimische Mädchen.

Eine solche Initiative greift zweifellos in die staatlich garantierte Religionsfreiheit ein. Es obliegt nicht Vertretern von politischen Parteien zu bestimmen, was in welcher Religion Pflicht und was nur wünschenswert sei. Der aktuelle Hype um das sogenannte Burkaverbot darf nicht dazu missbraucht werden, das Tragen des einfachen Kopftuches gleich auch noch mit zu verbieten.

Wir schätzen die besonnene Antwort der Regierung und aller anderen politischen Parteien, die diesen Vorschlag für unzulässig erklärt haben. Neue und inexistente Probleme heraufzubeschwören mögen zwar dem politischen Stimmenfang dienen, doch ethisch vertreten lässt sich diese Art von Politik niemals. Deshalb unterstützen wir die vernünftige Herangehensweise aller anderen Parteien um den religiösen Frieden in der Gesellschaft nicht weiter zu torpedieren.

FIDS Media

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Gründungsversammlung des Dachverbandes der Albanisch-Islamischen Gemeinschaften in der Schweiz

Wahl der Führungsorgane

Am 10.12.2017 fand in den Räumlichkeiten der Wiler Moschee die Generalversammlung der Union der Albanischen Imame in der Schweiz (UAIS) statt. Dabei beschloss die UAIS ihre Transformation und schaffte so die Voraussetzungen für die Gründung des Dachverbandes der Albanischen Islamischen Gemeinschaften (DAIGS). Anschliessend wurde der DAIGS durch die Delegierten (Imame und Präsidenten bzw. Vorstandsmitglieder) aus über 40 Moscheen bzw. Albanischen Islamischen Gemeinschaften aus der ganzen Schweiz gegründet.“

Lesen Sie den ganzen Artikel auf www.uais.ch

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TANGRAM 40 – Muslimfeindlichkeit: Gesellschaft, Medien und Politik

Tagungsbericht der EKR

„Am 11. September 2017 nahmen in Fribourg rund 300 Personen an einer Fachtagung zum Thema «Muslimfeindlichkeit: Gesellschaft, Medien und Politik» teil. Anhand verschiedener Studien und Beobachtungen im Alltag zeigten die Referentinnen und Referenten die Entwicklung des Diskurses in der öffentlichen Debatte und die aktuelle Sicht auf die Musliminnen und Muslime in der Schweiz auf. Die Kommission veröffentlicht die Referate, um deren Inhalt und die Überlegungen, Erfahrungen und Analysen der Tagung einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.“

Lesen Sie ab Seite 93, Interview mit Dr. Montassar Benmrad: „Wir möchten nicht nur zusammen leben, sondern zusammen agieren und wirken.“

 

Quelle: www.ekr.admin.ch

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SRF Arena vom 08. Dez. 2017 – im Studio mit dabei Montassar Benmrad

Das Thema der Sendung: Was stoppt Terroristen? 

In der «Arena» diskutierten: Gerhard Pfister, Präsident CVP, Chantal Galladé, Nationalrätin SP/ZH, Irène Kälin, Nationalrätin Grüne/AG, Jean-Paul Rouiller, Terroranalyst, GCSP

Ausserdem im Studio: Montassar BenMrad, Präsident islamischer Dachorganisationen Schweiz FIDS

Quelle: srf.ch vom 08. Dez. 2017

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Leitsätze zum Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften

Das Bedürfnis der Gesellschaft ist gross, das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften neu zu definieren. Mit sieben Leitsätzen zu Staat und Religion legt der Regierungsrat jetzt die Basis für eine Fortsetzung dieser Diskussion.

„Die Zugehörigkeit zu Glaubensgemeinschaften verändert sich im Kanton Zürich stark und schnell. Einerseits steigt die Zahl der Konfessionslosen stetig. Andererseits nimmt die Pluralisierung bei den Religionsgemeinschaften zu.“ 

Mehr dazu lesen/ hören Sie hier.

Quelle: www.zh.ch vom 08. Dez. 2017

„Die Katholische Kirche im Kanton Zürich begrüsst die durch den Regierungsrat angestossene Debatte um das Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften. Erfreut nimmt sie zur Kenntnis, dass auch die Kantonsregierung die Bedeutung religiöser Überzeugungen für die Gesellschaft unterstreicht und den Beitrag der Religion zu einem friedlichen und solidarischen Zusammenleben würdigt.“

Den ganzen Beitrag lesen Sie hier.

Quelle: www.zhkath.ch vom 08. Dez. 2017

 

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