Workshop „Muslimische Organisationen und Diskriminierungsschutz“ am 27.09. 2017, 18h bis 22h

INFORMATIONEN ZUM WORKSHOP

Inhalt: Fälle von Diskriminierung in Bezug auf die religiöse oder kulturelle Zugehörigkeit beschäftigen muslimische Organisationen wie die zuständigen Behörden und Bera­tungsstellen gleichermassen. Was unter Diskriminierung verstanden wird und wo die Grenze zwischen einer kritischen Sicht auf den Islam und der Diskriminierung von Personen aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit liegt, bedarf einer fachlichen Abklärung. Im Blick auf Fälle von Diskriminierung sind gemeinsam mit kommunalen und kantonalen Fachstellen Handlungsstrategien zu erarbeiten. Der Workshop wid­met sich deshalb in erster Linie der Frage, welche Handlungsmöglichkeiten beste­hen und welche Rolle muslimische Organisationen wahrnehmen können.

Referenten: Doris Angst, Menschenrechtsexpertin und Spezialistin für Diskriminierungsschutz auf nationaler und internationaler Ebene, Dozentin und Beauftragte des Europarats Jonathan Schoppig, Spezialist für Präventionsprojekte gegen Diskriminierung, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund (SIG

Ort: Dzemat der islamischen Gemeinschaft Bosniens ZH, Grabenstrasse 7, 8952 Schliere

Teilnahme: Kostenfrei und nur mit Einschreibung möglich

Kontaktpersonen: Andrea Lang – andrea.lang@unifr.ch, Muris Begovic – info@vioz.ch

 

Bleiben wir doch lieber bei den Tatsachen

In der Kontext Sendung vom 19.09.2017 fällt auf, dass Frau Keller Messahli eben doch nicht so genau recherchiert hat für ihr Buch, da sie es weiterhin bei blossen Behauptungen und Unterstellungen ohne klare Belege belässt. Auch Herr Prof. Reinhard Schulze von der Uni Bern betitelt das Buch als sehr stark übertrieben für die Schweiz und skandalsuchend.

Teilnehmer: Frau Saida Keller-Messahli, Herr Professor Reinhard Schulze und Herr Montassar Benmrad

Hören Sie hier doch bitte selbst mehr dazu.

 

Rückblick auf die Fachtagung zur Debattierung der Muslimfeindlichkeit vom 11. Sept.

300 Personen kamen am Montag, 11. September 2017, in Freiburg zusammen und befassten sich mit dem Thema „Muslimfeindlichkeit“. Anhand von verschiedenen Studien und Beobachtungen aus der Praxis zeigten die Referentinnen und Referenten die Entwicklung der öffentlichen Debatte sowie die gegenwärtige Sicht auf die Musliminnen und Muslime in der Schweiz auf.

Dossier zur Fachtagung finden Sie hier.

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Citations de Mr. Duvillard dans Matinale de La Première (Radio Suisse Romande): „Il n’y a pas de risque systémique lié aux mosquées en Suisse“

• « On a évidemment certains problèmes qui ont été médiatisés, autour de certaines mosquées. Mais je ne crois pas qu’on puisse généraliser en disant que l’ensemble des mosquées pose un problème sécuritaire aujourd’hui à la Suisse »
• Sur le manque des bases légales en Suisse pour contrer la radicalisation des mosquées en Suisse : „Elles existent [les bases légales]. Les conditions sont très claires à partir de quand les services de sécurité peuvent entrer en action pour surveiller des mosquées: quand il y a un fort soupçon de terrorisme ou d’extrémisme violent.“
• Concernant la radicalisation des jeunes partis pour le « Jihad » : „Les cas qui ont été analysés montrent que la plupart ne se sont pas radicalisés au contact des mosquées“, mais via d’autres groupes et associations, ou encore par le biais des réseaux sociaux. „Les mosquées ne sont qu’une des parties du problème (…) on ne peut pas se focaliser là-dessus“.
• Et de manière générale Mr. Duvillard : „Il n’y a pas de risque systémique lié aux mosquées en Suisse“

Publié vendredi à 09:11 en Radio Suisse Romande