Wie kann die Integration der muslimischen Bevölkerung gut gelingen?

Der Hauptfokus des Anlasses liegt auf Muslimen, die schon eine Weile hier leben. Deren Integration ist wichtig, verläuft aber sehr unterschiedlich.

Der Anlass ist kostenfrei.

 

Wann: 21. Januar 2019, 17:00 – 19:30

Wo: Lilienberg Unternehmerforum, Blauortstrasse 10, 8272 Ermatingen

Anmelden können Sie sich unter diesem Link.

Aufgrund der Komplexität des Themas werden ausgewählte Aspekte behandelt und diskutiert, die unseres Erachtens wichtig und entscheidend sind. Es sind dies folgende Fragestellungen:

  • Was heisst erfolgreiche Integration? Was können wir von den Immigranten erwarten und fordern? Was müssen wir leisten?
  • Welches Selbstverständnis haben Muslime und Musliminnen, die mit uns leben – von sich und dem Gastland?
  • Welche Rolle spielen Berufsbildung und Arbeitsplatz in der Integration?
  • Was können wir von den islamischen Gemeinschaften erwarten? Wie können wir sie unterstützen?
  • Welche Rolle spielen die so genannten Gefährder? Wer sind diese?

Weitere Infos entnehmen Sie hier.

 

Stellungnahme der FIDS: Wem gehört der Ausdruck “Allahu Akbar“?

 

 

Missverständnisse sind die Ursache für so manche Auseinandersetzung. Ein Wort kann je nach Zusammenhang Frieden stiften oder einen Streit entfachen. Die Absicht wie ein Wort ausgesprochen wird und wie es beim Gegenüber ankommt ist daher äusserst wichtig.

Heute wurde der Begriff “Allahu Akbar“ breit in den Medien diskutiert und interpretiert. Manche erkennen hier nichts Ungewöhnliches und wieder andere sehen den Begriff als Aufruf zu Gewalt an.

Wie verhält es sich denn nun wirklich mit diesem Ausdruck?

Allahu Akbar bedeutet wortwörtlich Gott ist der Grösste. Es findet Gebrauch im täglichen Gebet, beim Gebetsruf oder bei einem sonderbaren Ereignis. Es ist ein alltäglicher Ausdruck, welcher der Lobpreisung Gottes dient, eine spirituelle Dimension hat und in Gedichten oder traditionellen Liedern vorkommt. Der Begriff wird sogar von vielen arabischsprachigen Christen benutzt.  

Terroristen missbrauchen Menschen, Symbole und Worte um ihre  grausamen Ideologien mit Gewalt zu verkünden.  Sie versuchen unsere Freiheiten einzuschränken und uns für die Verbreitung ihrer Ziele zu täuschen. Wir lehnen dies ab und wollen nicht Teil dieser Manipulation sein, indem wir uns  auch verbal terrorisieren lassen und so deren Ziele ermöglichen. Wir müssen verhindern, dass wichtige Symbole und Worte von solchen Terroristen geraubt werden. 

Wenn nun eine Person während dem Gespräch diesen Ausdruck benutzt und anschliessend wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses gebüsst wird, findet eine Entwicklung in eine völlig falsche Richtung statt. Der Missbrauch dieses Ausdruckes durch Terroristen kann nicht dafür benutzt werden, dieses Wort aus dem alltäglichen Gebrauch streichen zu wollen. Damit fände ja genau eine Kapitulation bei der Deutung des an sich unschuldigen Begriffes statt.

Selbstverständlich sollen Muslime auch im Hinblick auf Ängste in der Bevölkerung diesen Begriff nicht laut auf öffentlichen Plätzen verkünden und sich provokativ verhalten. Dies gilt es zu unterlassen.  Die Gesellschaft als Ganzes soll aber auch nicht zulassen, dass ein alltäglich gebrauchter und gewöhnlicher Begriff von Terroristen gekapert wird und der Ausdruck auf eine Liste verbotener Wörter kommt.

Unabhängig der aktuellen Sachlage rufen wir alle Beteiligten dazu auf, ein gesundes Augenmass walten zu lassen und im Zweifelsfall einen Experten beizuziehen. Wir wollen die Polizei Schaffhausen nicht  zur Rede stellen, so wurde es in Zeitungsartikeln formuliert, sondern wir möchten das Gespräch suchen, aufklären und versuchen Ängste abzubauen. Hier bieten wir bei Bedarf gerne unsere Hilfe und Unterstützung an.

Das friedliche Zusammenleben aller Religionsangehörigen ist ein hohes Gut das es zu beschützen gilt. Wir rufen alle Beteiligten daher zur Ruhe auf und wünschen der ganzen Schweizer Bevölkerung  alles Gute und beste Gesundheit im neuen Jahr.

FIDS Mediateam

Regensdorf, 07. Januar 2019

Dr. Yusuf Dreckmann ist Hauptreferent am Lager 2019!

Für das kommende islamische Lager 2019, das von der „Barmherzigkeit“ angeboten wird, das vom 20. – 22. September 2019 im Gästehaus Steinabad im süddeutschen Schwarzwald stattfinden wird, konnte man Dr. Yusuf Dreckmann, Wissenschaftler und Dozent am Islamologischen Institut in Wien gewinnen.

Wer Yusuf Dreckmann noch nicht kennt und etwas mehr über ihn erfahren möchte, möge doch das Interview auf EvidenceTV, das am 4. Juli 2017 publiziert wurde, anschauen.

 

Podiumsdiskussion zu Menschenrechten und Religion in Bern

Zum 70. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte stand das Verhältnis von Menschenrechten und Religion zur Debatte. Diese definieren Werte und Rechte und machen einen universellen Anspruch geltend. Menschenrechte und Religion stehen damit in einem Spannungsfeld zueinander, was Raum für eine kontroverse Debatte bietet. Darüber diskutierte an der Universität Bern ein Podium mit Gästen aus Forschung, Religion und Gesellschaft. Die Veranstaltung wurde vom SIG, der PLJS und dem SKMR in Kooperation mit der Parlamentarischen Gruppe für Menschenrechte organisiert.“

Lesen Sie den ganzen Beitrag dazu swissjews.ch, vom 14. Dez. 2018

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EKR vom 1. Dezember 2018: «TANGRAM 42 – Betroffene Muslime fühlen sich von den Behörden nicht ernstgenommen»

„Die EKR widmet die 42. Nummer des TANGRAM den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen der Integrationsarbeit und der Rassismusbekämpfung. Beide sind unverzichtbar, ergänzen sich und bezwecken im Wesentlichen, allen Menschen das Zusammenleben unter dem Respekt der in unserem Rechtsstaat garantierten Grundrechte zu ermöglichen.“

 

Weitere Infos dazu finden Sie unter ekr.admin.ch, Dez. 2018

 

 

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Weihnachten: Für manche ein Tag wie jeder andere

„Weihnachtsdekorationen beleuchten den Himmel, der Duft von Zimttee und Glühwein hängt in der Luft und Weihnachtslieder erklingen in den Strassen. Bald sind die Geschäfte geschlossen und fast alle geniessen die freien Tage mit der Familie beim Weihnachtsfest. Doch wie verbringen Anhänger anderer Religionen die Festtage?“

Lesen Sie den Beitrag dazu in der Limmattaler Zeitung, vom 24. Dez. 2018

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