Wiler Integrationsbeauftragter Felix Baumgartner: «Jeder Mensch hat Vorurteile»

„Heute ist der internationale Tag gegen Rassismus. Felix Baumgartner, Integrationsbeauftragter der Stadt, spricht über Diskriminierung, verzerrte Bilder von Migration und mögliche Lösungsansätze.

«Diese Werte müssen für alle gleich gelten, unabhängig vom Pass.» Das bedeute, dass man sich auch mit den eigenen Vorstellungen auseinandersetzen müsse. Gleichberechtigung der Geschlechter im Islam zu fordern, sei zwar richtig. Gleichzeitig müsse man sich auch fragen, inwiefern die Gleichstellungsfragen in der Schweiz umgesetzt werden und dort ebenfalls handeln.“

Lesen Sie den ganzen Artikel im Tagblatt, 21. März 2019

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Kopftuchverbot an Basler Gerichten ist rechtens

„Vergangenen Frühling hat der Basler Gerichtsrat sein Personalreglement geändert: Justizpersonen ist es fortan untersagt, im Gerichtssaal religiöse Symbole zu tragen. Ein Anwalt legte dagegen Beschwerde am Bundesgericht ein – doch die wurde nun abgewiesen.“

Lesen Sie mehr dazu, in der NZZ, vom 22. März 2019

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Keine Rechtfertigung für Hass und Gewalt: Terror kennt weder Gott noch Religion!

Der Rat verurteilt ganz entschieden den niederträchtigen Anschlag gegen betende muslimische Gläubige und erklärt in diesen schweren Stunden seine Anteilnahme und seine Solidarität mit der ganzen Bevölkerung von Christchurch, ohne Unter­scheidung nach Herkunft, Farbe oder Religionszugehörigkeit.

Bei den Anschlägen auf zwei Moscheen in Christchurch wurden laut Medienbericht 50 Menschen durch Schüsse getötet und mindestens 40 weitere verletzt. Diese heimtückischen Anschläge dürfen nie und auf keinen Fall die friedliche Koexistenz von Juden, Christen und Muslimen sowie Angehörigen anderer Religionen gefährden.

Der Vorsitzende des Rates, Bischof Dr. Harald Rein sagte: „Hass und Gewalt gegen Menschen, gleich welcher Religion, Herkunft oder Kultur, sind durch nichts zu rechtfertigen. Religionsmotivierte Gewalt und deren radikale Vollstrecker können in unserer Gesellschaft keine Aufnahme finden.“

Der Schweizerische Rat der Religionen ist in dieser schwierigen Zeit in Gedanken und Gebeten bei den Familien, Angehörigen und Freunden der Opfer und bei allen friedfertigen Bürgerinnen und Bürgern von Neuseeland.“

Beitrag übernommen, Medienmitteilung Rat der Religionen, vom 18. März 2019

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FIDS Stellungnahme 15.03.2019: Gemeinsam gegen Extremisten – Terror kennt keine Religion / FOIS – Prise de position du 15.03.2019 Ensemble contre l’extrémisme – La terreur ne reconnaît aucune religion

Der hinterhältige Angriff von rechtsextremen Terroristen auf betende Muslime in 2 Moscheen in Christchurch, Neuseeland erschüttert uns alle zutiefst. Grausame Verbrechen dieser Art stürzen ganze Familien und Gemeinschaften in ausweglose und hochtragische Situationen.  Wir beten für die Opfer und wünschen deren Hinterbliebenen viel Kraft und Ausdauer in dieser schwierigen Zeit.  Die tief empfundene Trauer ist immer die Gleiche, gleich welcher Religion, Rasse oder Kultur die Opfer angehören. 

Muslime in der Schweiz sind von diesem Angriff schockiert. Regelmässige Polemiken gegen Minderheiten gefährden den sozialen und religiösen Frieden.

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich gegenseitig als Mensch zu respektieren und mit Würde zu behandeln. Extremismus kann nur gemeinsam und in stetigem Dialog bekämpft werden. Alles andere führt zu noch mehr Hass und noch mehr tief traurigen Familienschicksalen.

Wir schätzen die Botschaften der Nationalratspräsidentin, des Ständeratspräsidenten, des Präsidenten des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds und allen anderen Vertretern  der Gesellschaft,  die sich gegenüber der FIDS  klar zum Vorfall geäussert haben.

FIDS-Media

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FOIS – Prise de position du 15.03.2019

Ensemble contre l’extrémisme – La terreur ne reconnaît aucune religion

L’attaque perfide de terroristes d’extrême-droite contre des musulmans en prière dans deux mosquées à Christchurch en Nouvelle-Zélande nous secoue tous profondément. Un crime horrible de cette nature plonge des familles et des communautés dans des situations tragiques. Nous prions pour les victimes et souhaitons aux survivants beaucoup de force et de courage dans ces moments difficiles. La tristesse ressentie au plus profond de nous-même est toujours la même, quelles que soit la religion, la race ou la culture auxquelles appartiennent les victimes.

Des musulmans de Suisse sont choqués par cette agression meurtrière. Les polémiques périodiques contre des minorités particulières compromettent la paix sociale et religieuse. Nous appelons à un respect mutuel entre les différents individus de la société. L’extrémisme ne peut être combattu qu’ensemble et avec un dialogue constant. Les polémiques partisanes ne conduisent qu’à plus de division et de haine, et parfois à des destins tragiques.

Nous sommes reconnaissants pour les messages contre la haine et la violence envers les religions, qui ont été communiqués par la présidente du Conseil national, par le président du Conseil des Etats, par le président de la communauté israélite de Suisse et les autres représentants de la société qui se sont clairement exprimés à l’occasion de cet événement tragique.

FOIS-media